Oberliga Männer MTV Herzhorn – HSG Schülp/W’feld/RD 29:36 (13:18)

Trotz einer Rumpfbesetzung setzten sich die Gäste am Ende deutlich durch. „Unsere Vorteile lagen auf der Torhüterposition und in der Abwehr“, analysierte HSG-Co-Trainer Reiner Pohl-Thur, der besonders die Leistung seiner Torhüter Daniel Schäfer und Andreas Tietjens hervorhob. Die Gäste erwischten einen blendenden Start, führten nach rund einer Viertelstunde mit 10:4 (14.). Herzhorn reagierte, nahm Niklas Ranft und Tim Dau in Manndeckung. Doch der Erfolg blieb aus. Beim Seitenwechsel führten die Westerrönfelder immer noch deutlich mit 18:13. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte schoben sich die Hausherren näher, hatten bis zur 39. Minute den Rückstand bis auf drei Tore verkürzt (19:22). Gestützt auf eine starke Flügelzange mit Malte Pieper und Oldie Christian Cardis konnten sich die Gäste aber wieder auf fünf Tore absetzen (25:20/27:22). Doch Herzhorn gab sich noch nicht geschlagen, verkürzte auf 25:28 (50.). Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, als die HSG in der Endphase einen Drei-Tore-Vorsprung verspielte und noch verlor. „Das sollte uns nicht noch einmal passieren“, so Pohl-Thur. Seine Mannen behielten dieses Mal kühlen Kopf und konnten sich wieder absetzen.

 

HSG Schülp/W’feld/RD: Schäfer, Tietjens – Sawitzki (1), Pieper (7/3), Jüschke (4), Dau (10), Seehase, Cardis (8), Ranft (6), Stiller, Bünger, Reick.

 

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 08.05.2017.

 

 

Handball-Oberliga, Männer: HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg schlägt TV Fischbek mit 27:25

 

Sechs Siege, zwei Remis, fünf Niederlagen: So lautet die Heimbilanz der Oberliga-Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in ihrer ersten Spielzeit nach dem Aufstieg. Gegen Absteiger TV Fischbek gelang dem Tabellenachten im letzten Saisonspiel vor heimischer Kulisse ein 27:25 (16:12)-Erfolg.

„Obgleich der Abstieg schon vor dem Anpfiff besiegelt war, hat der TV Fischbek bei uns alles gegeben, eine respektable Leistung abgeliefert und sich zu keinem Zeitpunkt hängen gelassen“, sprach Westerrönfelds Co-Trainer Reiner Pohl-Thur von einem „sehr ansprechenden Spiel beider Mannschaften“. Die Gäste, die in Tim Latendorf (zwölf Tore) einen überragenden Schützen in ihren Reihen hatten, gaben von Beginn an Vollgas. Die Hausherren führten zwar mit 7:4 (11.), konnten die Gäste zunächst nicht abschütteln (9:8, 17.). Dann aber nahm Patrick Petriesas das Spiel in die Hand und führte die HSG zur zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung (15:10, 27.). Neben dem Spielmacher verdiente sich der wieselflinke Außen Malte Pieper Bestnoten, der durch seine Spurts und sicheren Abschlüsse ebenfalls zum Erfolg beitrug. Nach dem 21:16 (41.) haben die Gastgeber nach Aussage von Pohl-Thur „tolle Chancen leichtfertig ausgelassen“. Fischbek kämpfte sich ins Spiel zurück und war beim 19:21 (46.) in Schlagdistanz. Doch die Schützlinge von Trainer Rainer Peetz blieben cool, legten erst ein 25:22 (52.) vor. Als Dany Jüschke das 27:24 (55.) erzielte, mobilisierten die Westerrönfelder nochmals alle Kräfte und ließen in der Defensive nichts mehr zu. Nachdem die Gäste mehr als vier Minuten ohne Torerfolg blieben, war der neunte Saisonsieg perfekt.

 

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Schäfer, Tietjens – Sawitzki (1), Pieper (5/1), Jüschke (4), Petriesas (5/2), Dau (4), Seehase (1), Cardis (1), Ranft (3), Stiller (1), Bünger (2), Reick.

 

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 02.05.2017.

Auch wenn sich die Saison dem Ende zuneigt, ist es nochmal an der Zeit DANKE zu sagen. Wir danken der Volks- und Raiffeisenbank RD für die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung der Aufwärmshirts und Rico's Döner, dem Friseursalon Berg und dem Förderverein HHW für die Bezuschussung unserer Trainingsanzüge!

Die 2. Männer der HSG

Der TuS Esingen hatte eine Überraschung parat, auf die man bei der HSG nicht gefasst war. Um dem drohenden Abstieg zu entgehen, reaktivierten die Gäste Florian Bitterlich. Der zweitligaerfahrene Rückraumspieler, zuletzt beim Hamburger Landesligisten HTS/BW 96 aktiv, erwies sich als der entscheidende Faktor. „Wir haben ihn trotz einer versuchten Manndeckung durch Felix Stiller nicht in den Griff bekommen“, berichtete HSG-Co-Trainer Reiner Pohl-Thur. Bitter für die Gäste: Trotz des Sieges in Westerrönfeld müssen die Rand-Hamburger absteigen, da anschließend der VfL Bad Schwartau II gegen Schlusslicht HT Norderstedt gewann. Gegen die HSG unterstrichen die Gäste aber ihre durchaus vorhandenen Oberliga-Qualitäten, führten schnell mit 4:1 (7.) und 7:3 (10.). Die Hausherren fanden erst allmählich ins Spiel und kamen durch Tim Dau zum 8:8-Ausgleich (16.). Zwar setzte sich der TuS erneut auf drei Tore ab (11:8), doch der stark aufspielende Felix Stiller war es dann, der sein Team per Gegenstoß zum 14:13 (27.) die erste Führung bescherte. Mit einem 17:17 ging es in die Kabinen. Die HSG kam nach dem Wiederanpfiff nicht so richtig in Schwung, lag schnell wieder mit zwei Toren hinten. „Wir haben einfach in der Deckung nicht das richtige Mittel gefunden, um die geballte Wurfkraft der Gäste zu stoppen“, analysierte Pohl-Thur. Zwar gelang der HSG beim 20:20 (35.) und 27:27 (45.) noch zweimal der Ausgleich, doch der TuS war die dominierende Mannschaft. Angetrieben von den überragenden Daniel Günther (neun Tore), Florian Bitterlich und Max Lennart Albrecht (beide acht) setzten sich die Gäste bis zur 57. Minute vorentscheidend auf 34:30 ab.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Schäfer, Tietjens – Sawitzki, Hartwig, Pieper (7/4), Jüschke (1), Dau (6), Seehase, Cardis (3), Ranft (8), Stiller (4), Bünger (3), Reick.

Nach acht erfolglosen Versuchen (drei Remis, fünf Niederlagen) hat die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der Handball-Oberliga der Männer endlich wieder einen Sieg aus der Fremde mit an den Heidesand gebracht. Beim FC St. Pauli glückte ein 30:28 (16:17).

Die 50 mitgereisten HSG-Fans feierten den achten Saisonsieg – und Patrick Petriesas, der sich in der zweiten Halbzeit als genialer Spielgestalter in Szene setzte und 44 Sekunden vor dem Abpfiff per Siebenmeter den Endstand herstellte. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit stabilisierte die HSG nach Aussage von Co-Trainer Reiner Pohl-Thur in der zweiten halben Stunde die Abwehr. Mit einem guten Rückzugsverhalten ließen die Gäste nur noch elf Gegentreffer, davon drei Siebenmeter, zu. Als Tim Dau, der bis dahin sehr effektiv im Rückraum getroffen hatte, „kurz“ genommen wurde, setzte Spielgestalter Patrick Petriesas seine Kollegen Malte Pieper und Niklas Ranft geschickt ein. Mit einem 5:0-Erfolgslauf ging das Team von Trainer Rainer Peetz mit 27:24 (53.) in Führung und ließ sich auch vom Ausgleich (56.) nicht schrecken. Dany Jüschke sorgte nach dem 28:28 für die erneute Führung (59.) der HSG. Als Rasmus Gersch einen Siebenmeter für den FC St. Pauli über das Tor warf, ergab sich unmittelbar vor dem Abpfiff die Chance für Patrick Petrsiesas, der vom Siebenmeterstrich die Nerven behielt.

HSG Schülp/W’feld/RD: Schäfer, Tietjens – Sawitzki, Hartwig, Pieper (9), Jüschke (1), Petrisas (5/4), Dau (6), Seehase, Cardis (2), Ranft (6), Stiller, Bünger (1), Seeck.

Einen großen Erfolg errang unsere weibliche C-Jugend am Wochenende bei der Landesmeisterschaft in Bad Bramstedt. Dort trafen sich zum Final Four die 4 besten Mädchen- und Jungenmannschaften Schleswig-Holsteins, um ihren Landesmeister zu ermitteln.

HSG C-Jugend 1

hintere Reihe v.l.n.r: Fotowart Hotte, Trainer Christian Schäfer, Marlene Harstock, Marlena Peters, Svea Holm, Jule Hövelmann, Sofia Epp, Rieka Rose, Paula Heider, Co-Trainer Peter Rose, mitte: Fiona Knittler, Lenee Hagemes, Emma Traulsen, Milena Thodt, sitzend: Nele Löwe, Lotta Heider, Julia Däuble

Unsere Mädchen setzten sich am Samstag im Halbfinale gegen den spielstarken Nachwuchs des SV Henstedt/Ulzburg mit 23:19 durch. Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit, die mit 9:9 endete, kamen die Mädchen wie verwandelt aus der Kabine. Trainer Christian Schäfer mußte die richtigen Worte gefunden haben, denn aus einer offensiveren, aggressiven Abwehr heraus setzten sich die HSG Mitte der 2. Halbzeit auf bis zu 6 Tore ab und konnte so am Ende einen souveränen Sieg feiern.

Am Sonntag kam es gegen den Nachwuchs des Drittligsten Handewitt/Nord Harrislee zum Finale, dass leider mit 31:25 verloren ging. Das Ergebnis spiegelt nicht ganz den Spielverlauf wieder, denn unsere Mädels verlangten dem späteren Landesmeister alles ab. So hatte sich die Mannschaft in der 52 Min auf 2 Tore herangekämpft und war drauf und dran das Spiel zu drehen. Am Ende reichten die Kraftreserven aber nicht mehr, um dem breiter besetzten Kader der Harrisleerinnen Paroli zu bieten. Trainer Christian Schäfer nach dem Finale: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, unser Jugend-Förderkonzept trägt Früchte, wir gehören zu den Besten im Land“.

Einen Titel nahm die HSG S/W/RD dann aber doch mit, denn unsere Landesauswahlspielerin Lotta Heider wurde zur wertvollsten Spielerinnen des Final Fours (MVP) von den HVSH-Delegierten gewählt. Der Vizepräsident des HVSH Rainer Tschirne ehrte sie mit dem Titel, weil sie nicht nur die meisten Tore des Turniers geworfen hat, sondern weil sie durch ihr druckvolles Spiel auch ihre Nebenleute in Szene gesetzt hat.

Wir gratulieren der wD zur Regionsmeisterschaft.

HSG D-Jugend
   
© ALLROUNDER