Seit dem 5. November wartet der Aufsteiger aus Westerrönfeld auf einen Sieg, der beim Klassenprimus jedoch auch von keinem erwartet wurde. „In der zweiten Halbzeit machte sich bemerkbar, dass wir in der vergangenen Woche kaum vollständig trainieren konnten. Es fehlte die Abstimmung und letztlich auch die Kraft“, sagte HSG-Co-Trainer Reiner Pohl-Thur, der den erkrankten Coach Rainer Peetz vertrat. Die Gastgeber starteten sehr konzentriert und legten nach dem 3:0 (7.) nach – 9:4 (21.). Gerade in der Anfangsphase lief es bei den Gästen nicht rund. Die Chancen wurden zwar herausgespielt, doch die Trefferquote blieb hinter den Erwartungen zurück. Mit einem überragenden Torhüter Andreas Tietjens kämpfte sich der Liganeuling zurück ins Spiel – 10:10 (27.). „Da hatten wir unsere stärkste Phase“, sagte Pohl-Thur, der auch den minimalen Pausenrückstand verkraften konnte. Ähnlich wie in Halbzeit 1 erwischten die Hausherren den besseren Start und legten über 15:11 (36.) ein 21:15 (44.) vor. „Letztlich war damit die Partie gelaufen“, sagte Pohl-Thur. Insbesondere den Hamburger Rückraumspieler Hendrik Meyn und den Kreisläufer Robin Morgner bekamen die Gäste nicht in den Griff. Mit Vollgas stürmten die Hanseaten über 26:19 (53.) zum 13. Saisonsieg. „Da bei meinen Spielern die Kräfte schwanden, waren es nur wenige, die sich gegen die Niederlage gestemmt haben“, sagte der HSG-Co-Trainer, der Joschka Bünger und Rechtsaußen Christian Cardis hervorhob.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Schäfer, Tietjens – Sawitzki (2), Pieper (2), Jüschke (3), Petrisas (2/2); Dau (3), Seehase, Cardis (4), Ranft (1), Bünger (4), Kohnagel, Walder (2/1).

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 06.02.2017.

   
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