Die HSG bleibt ein gern gesehener Gast. Bereits zum siebten Mal in Folge gelang Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in fremder Halle kein Sieg (drei Unentschieden, vier Niederlagen). Der Grund für die Pleite am Hamburger Tegelsbarg lag an einer laut Co-Trainer Reiner Pohl-Thur „unterirdischen Angriffsleistung, vor allem in der zweiten Halbzeit.“ Ganze acht Tore gelangen den Gästen nach der Pause. „Die Trefferquote im zweiten Spielabschnitt lag auf unserer Seite bei rund 30 Prozent“, schätzte Pohl-Thur. Dabei war die HSG recht gut gestartet. Nach dem 6:6 (15.) konnte die HSG die Führung mit 8:6 (17.) an sich reißen. Die Gastgeber kämpften sich zwar auf 10:10 (24.) und 11:11 (25.) heran, musste die HSG bis zur Pause aber auf 16:14 ziehen lassen.

„Nach dem Seitenwechsel lief bei uns aber wenig zusammen. Zudem sind wir immer wieder am Hamburger Torhüter Lukas Baatz gescheitert“, berichtete Pohl-Thur. Die Gastgeber nutzten die Chance und setzten sich nach dem 16:16 (34.) auf 24:20 (49.) ab. Pohl-Thur: „Wir haben danach einfach nicht mehr zu unserem Spiel gefunden.“ Die Hausherren verwalteten ihre Führung und kamen zu einem sicheren 29:24-Erfolg.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Schäfer, Tietjens – Sawitzki, Pieper (4/2), Jüschke (4), Petriesas, Woldt (2), Dau (2), Seehase, Ranft (7), Stiller, Bünger (1), Walder (4/3), Kohnagel.

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 06.03.2017.

   
© ALLROUNDER